| Erlangen- Jena-Teil 2 |
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1. Bericht aus unserer Sicht
Seit dem letzten Besuch in Jena sind
nun schon 3 Monate vergangen.
Monate, die von beiden Seiten zur
intensiven Weiterarbeit am Projekt
20 Jahre Wende genutzt wurden.
Heute, am 6.1.2010, Dreikönigstag, in
Bayern eigentlich noch Feier- Ferien-Tag, kam die Gruppe um Frau
Pichlmayr,
um das Ergebnis ihrer Arbeit bei uns vorzustellen.
Dazu hatten wir uns diesmal nicht die
Schule als
Treffpunkt ausgesucht, sondern die Göhre.
Das hatte den Vorteil, dass wir
gemeinsam die
dortige Ausstellung zum Thema besichtigten.
Und- wer hätte das gedacht- nicht nur
die Jenaer Schüler erkannten einige der 89-er Aktivisten wieder-
nein, auch die Erlanger wußten z.B. mit Cornelia Bartlau oder
Albrecht Schröter etwas zu verbinden.
In ihrer aufwändigen Recherche für
den Dokumentarfilm hatten sie mehrere Veranstaltungen besucht und
einige Bekanntschaften geknüpft.
Für uns war es interessant, das
Ergebnis dieser Arbeit zu sehen.
15 kurzweilige Film- Minuten in die
Zeit vor 20 Jahren einzutauchen. Gefilmt von Schülern der
Partnerstadt. Sozusagen ein Blick von außen.
Aber genau genommen nicht anders als
unsere Sicht auf die Dinge.
Denn- abgesehen von unseren Lehrern
Herrn Lippmann und Herrn van Boekel- wer hatte schon eine persönliche
Vorstellung von dem, was damals in unserer Stadt geschah?
Gemeinsam näherten wir uns also der
Vergangenheit
unserer Stadt an.
Das war interessant genug, um es im Mai
dieses Jahres fortsetzen.
Dann allerdings in Erlangen.
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