| Wir in Erlangen |
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20 Jahre ohne Mauer. Wer nähme das überhaupt noch wahr, wenn man nicht hin und wieder daran erinnert würde? Damals war es eben nicht so selbstverständlich, dass sich Schüler aus Erlangen und Jena so einfach mal besuchen . Heute kein Problem. Nachdem die Erlanger schon zweimal bei uns waren und der von ihnen gedrehte Film sozusagen im Kasten ist, revanchierten sie sich mit einer Einladung bei uns. Also nichts wie weg aus dem verregneten Jena und auf ins sonnige Erlangen. Sagte sich der Sozialkundekurs von Herrn Lippmann. Der Empfang durch die Erlanger Gruppe um Frau Pichlmeyr- Blessing war sehr herzlich. Obwohl sie noch Ferien hatten, standen sie am Bahnhof und holten uns ab. Die meisten von uns kannten ja die Partnerstadt noch gar nicht, so dass es viel Aufregung gab und auch mal schnell eine Tasche im Zug liegen blieb. Aber kein Problem für die DB. Sehr schnell war die Jugendherberge bezogen und die gemeinsame Erkundung der Stadt konnte beginnen. Uns fiel auf, dass es zwischen Jena und Erlangen ziemlich viele Gemeinsamkeiten gibt ( Größe, Uni, Rolle eines Industriebetriebes...). Interessanter waren allerdings die Unterschiede. So kann man hier z.B. kostenlos in den Botanischen Garten gehen. Oder nehmen wir das JuPa. Wär doch auch was für unsere Stadt. Ein Jugendparlament, das dem Stadtparlament die Meinung sagt, Vorschläge einbringt, Kritik übt. Alles aus der Perspektive U 18 sozusagen. Und doch demokratisch, weil von allen Schulen gewählt. Das gab uns schon zu denken. ![]() Wie groß das Wort Jugend in Erlangen geschrieben wird, wurde uns auch dadurch klar, dass die Bürgemeisterin Frau Dr. Preuß uns gemeinsam mit Herrn Steger empfing, uns ihre Stadt erläuterte und die Gelegenheit zur Nachfrage gab. Eine Bürgermeisterin in Lederhosen. Was aber nicht weiter verwunderlich ist. ![]() Schließlich waren wir genau in der 5. Jahreszeit angereist. Die Bergkirchweih hatte die Stadt und auch das Rathaus fest im Griff. Uns und unsere Partner also auch für mehrere Stunden. Abgesehen von den für uns zu groß geratenen Masskrügen eine schon beeindruckende Festivität. Unsere Begleiter sassen denn auch weniger auf den Bänken als dass sie drauf standen und wippten und tanzten. Nur gut dass die so stabil waren. Die Bänke. Ein weiterer, etwas besinnlicherer Höhepunkt auf dem gemeinsamen Plan war dann unsere Exkursion nach Nürnberg. Hier besuchten wir die sogenannte Sinnenwelt auf der Wöhrder Wiese. Ein Erfahrungsfeld der Sinne frei nach Hugo Kükelhaus. ![]() Dass unsere Sinne noch ganz intakt sind, wurde uns am Ende mit einem echten Dunkelgängerdiplom bestätigt. Wieder im Zug nach Jena, waren wir uns alle einig, dass diese Exkursion uns in vielerlei Hinsicht bereichert hat. ![]() Wir möchten unseren Erlanger Partnern vom Ohm- Gymnasium noch einmal für diese beiden Tage danken. Ein neues Projekt für das nächste Jahr ist schon geschmiedet, denn das wär doch einfach zu Schade, wenn wir jetzt nicht weiter machen. |







